Interview mit Max Otte

Griechenland soll nicht Staatsvermögen “verschleudern” EU-Streit um Rettungspaket Max Otte im Gespräch mit Dirk Müller Der Wirtschafts- und Finanzwissenschaftler Max Otte warnt davor, dass Griechenland sein “Tafelsilber” verkauft. Davon würden wieder nur die Investmentbanken profitieren. Durch den harten Sparkurs in der Krise werde zudem die Wirtschaft abgewürgt, so Otte.

Interview mit Audio-Link (c) Deutschlandfunk 09.06.2011

Cover

Stoppt das Euro Desaster!

Max Otte (Ullstein 2011)

Der Euro steht am Abgrund. Schuld daran sind aber nicht die Griechen oder Portugiesen, sondern Banken, Finanzdienstleister und Milliardäre. Sehenden Auges ruinieren sie unseren Haushalt, unsere Währung und ganze Staaten. Die Politiker unternehmen nichts, um diesem Spiel Einhalt zu gebieten. Max Otte fordert ein sofortiges Umdenken: Wir brauchen in Deutschland und Europa endlich eine neue Finanzmarktordnung mit Regeln, an die sich jeder zu halten hat, und die nicht nur dem Großkapital nützt, sondern uns allen.

Anne Will: Immer mehr Milliarden für arme Euro-Schlucker – riskiert die Regierung unser Geld?

Diese Woche wird über das nächste Euro-Hilfspaket für Griechenland verhandelt. Sind die angeordneten Sparmaßnahmen zu hart und kommt Griechenland sowieso nicht mehr aus der Krise? Sollten die Griechen besser wieder die Drachme einführen, bevor sie ganz Euro-Land in den Abgrund reißen?
Immer mehr Milliarden für arme Euro-Schlucker – riskiert die Regierung unser Geld?

Max Otte im Handelsblatt 09.05.2011

Handelsblatt-Artikel: Griechen-Krise

In der Euro-Zone wachsen die Zweifel, dass Griechenland ohne drastische Maßnahmen seine Finanzprobleme noch bewältigen kann. Wäre eine Abkehr vom Euro der Heilsbringer?


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Interview mit Konkret

“Immer mehr erfolgreiche Kapitalisten geraten in Endzeitstimmung und suchen nach alternativen Anlagemöglichkeiten. Ackerland statt Aktien? (…)” aus Konkret April 2011

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“Herzinfarkt verhindert, aber Patient noch krank”
Professor Max Otte will mit preußischen Tugenden die Vorherrschaft der Konzerne einbremsen. Den Euro hält er für „Quatsch“.
Interview aus den Salzburger Nachrichten März 2011