Griechenland: Die Wahrheit kommt später

Es sind bald fünf Jahre vergangen, seit das überschuldete Griechenland die europäische Währungsunion in eine tiefe Krise gestürzt hat. Seitdem sind 240 Milliarden Euro Notkredite vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und von der EU nach Athen geflossen. Zudem mussten Privatgläubiger auf 107 Milliarden Euro Forderungen verzichten.

Heute trägt Athen eine Schuldenlast von rund 320 Milliarden Euro. Das entspricht knapp 180 Prozent der griechischen Wirtschaftsleistung. Die Schuldenquote ist somit weit höher als vor dem Ausbruch der Krise.

Die griechische Wirtschaft ist die seit 2008 im Rückwärtsgang. Mit dem dünnen Primärüberschuss muss das Land die ganze Zinszahlung und den Schuldendienst leisten. Das wird so nicht funktionieren“, sagt Ökonom und Fondsmanager Max Otte im Gespräch mit der Deutschen Welle.

 

Quelle: Deutsche Welle, 02.09.2014

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