Die Story im Ersten: Die Welt auf Pump

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„Angeblich haben wir über unsere Verhältnisse gelebt, uns zu viel geleistet: Auf jedem Deutschen lastet eine Staatsschuld von fast 26.000 Euro. Weltweit stehen die Industrieländer mit 55 Billionen Euro in der Kreide. Jetzt sollen es die Bürger richten – sprich Sparen, hämmert uns die Politik ein. Die Staatsverschuldung hat weltweit Billionen umverteilt – von unten nach oben. Mit den Schulden explodierten die Vermögen der Millionäre dieser Welt. Warum? Gierige Banker? Arglose Politiker? In einem Gewinnmaximierungssystem, das angeblich alternativlos ist? Die Staatsverschuldung und die Dominanz der Finanzoligarchie ist eine Gefahr für unser Gemeinwesen und die Demokratie, urteilt der Wirtschaftsexperte Prof. Max Otte.“

 

Zum Video in der ARD-Mediathek vom 02.03.2012

SWR2: Was bringt die Finanztransaktionssteuer wirklich?

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„Spekulanten in die Schranken weisen, Finanzmärkte entschleunigen und dazu noch die Ärmsten der Armen mit Milliardensteuereinnahmen unterstützen – eine solche Waffe gegen die Finanzmärkte wünschen sich mittlerweile nicht mehr nur Globalisierungsgegner, sondern auch viele Politiker in Deutschland und Europa. Die sitzen heute in Brüssel erstmals zusammen, um über eine möglichst schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer zu beraten. Doch ob die Steuer tatsächlich den gewünschten Effekt bringt, wenn sich wichtige Finanzplätze in Asien, den USA oder selbst Großbritannien nicht beteiligen?“

 

Anhören SWR2 13.03.2012

Wenn Gold, dann bitte das echte!

Ist der Euro sicher? Welche Anlageformen soll ich wählen? wurde Max Otte zum Thema „Europa auf Crashkurs“ gefragt.
Otte, kein Freund der bedingungslosen Rettung Griechenlands, sieht ein hohes Leistungspotenzial der deutschen Wirtschaft und plädiert für die Investition in Sachwerte – sprich Aktien, Immobilien und Edelmetalle. „Gold ist nicht verkehrt, aber bitte das echte und keine Pa­piere.“ Zum Artikel

aus „Der Westen“ 13.03.2012

Finanzexperte Max Otte zu Gast bei der Volksbank Pforzheim

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„Im Vergleich mit den USA oder gar „Schuldenweltmeister“ Japan sei Europa gut aufgestellt. Dass derzeit trotzdem vor allem die Rede von der „Eurokrise“ durch die Öffentlichkeit spukt, schreibt er auch politischen Interessen zu. Rating-Agenturen hält er nicht nur für unnütz, sondern für schädlich.“

aus der Pforzheimer-Zeitung 09.03.2012 Zum Artikel

Machtpoker um Deutsche Bank

Otte: „Die Neuordnung im Vorstand ist nur die Vorbereitung auf den endgültigen Machtkampf.“ Mit den Plänen für einen umfangreichen Umbau in der Führungsetage wird sich auch die Unternehmenskultur innerhalb des größten deutschen Geldhauses radikal ändernOtte: „Die Neuordnung im Vorstand ist nur die Vorbereitung auf den endgültigen Machtkampf.“ Mit den Plänen für einen umfangreichen Umbau in der Führungsetage wird sich auch die Unternehmenskultur innerhalb des größten deutschen Geldhauses radikal ändern. Weiterlesen

von MMnews 12.03.2012

Prof. Dr. Manfred Deistler

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Vienna University of Technology

 

Ich habe Herrn Otte 2006 kennengelernt, als wir ihn im Rahmen unserer Gespräche im Stift Herzogenburg als Referenten zum Thema „Die Krise kommt“ gewinnen konnten.


Drei Merkmale seiner Persönlichkeit sind mir damals aufgefallen:

(1) Otte’s Fähigkeit wichtige Entwicklungen und Einflussfaktoren zu erkennen und diese von unwichtigen zu unterscheiden; mit anderen Worten, seine Klarsicht und sein ausgezeichntes Urteilvermögen.

(2) Seine klare und breite Analyse der Interaktionen und Auswirkungenen dieser Einflussfaktoren.

(3) Die Mischung aus Bescheidenheit und Bestimmtheit, mit der er auf gegenteilige Meinungen reagiert.

 

„Prof. Dr. Manfred Deistler“ weiterlesen

n-tv: Euros nach Athen: Jetzt reicht’s?

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Wirtschaftsexperten fordern lautstark die Rückkehr zur Drachme und ein streng kontrolliertes Aufbauprogramm für die Wiege der Demokratie, ansonsten drohe ein „Fass ohne Boden“.
Sie bezweifeln, dass die unzähligen Milliarden überhaupt reichen, um Griechenland zu retten.


Wäre deshalb ein Austritt aus der Euro-Zone nicht das preiswertere Ende mit Schrecken? Was passiert überhaupt, wenn Griechenland trotzdem pleite geht? Und droht sogar das Ende des Euro?

Quelle: n-tv mediathek ‚Das Duell‘ vom 29.02.2012