Max Otte Vermögensbildungsfonds im Juli 2017

Mit der Entwicklung des Max Otte Vermögensbildungsfonds seit Jahresbeginn sind wir sehr zufrieden. Mit breiter Brust kann er dem Vergleich mit dem MSCI World entgegen sehen.
Der Max Otte Vermögensbildungsfonds beendete den Monat Juli mit einem Nettoinventarwert (NAV) von 124,84 Euro pro Fondsanteil und verzeichnete damit ein Plus von 2,65%. Seit Jahresbeginn stieg sein Wert um sehr gute 9,1%. Zum Vergleich: Der MSCI World Index (in Euro umgerechnet) verlor im Juli 1,01%. Seit Jahresbeginn gewann er lediglich 0,2%.
Mehr dazu im aktuellen Monatsbericht.

Im Sommerloch

Sehr geehrte Privatanleger,

statistisch gesehen gibt es das Sommerloch beim DAX tatsächlich. In zwei Dritteln aller Jahre gehen die Kurse zwischen Ende Juli und Anfang Oktober zurück. Nicht schon ab Mai! („Sell in May and go away!“)

Im Mai gibt es ein Zwischenhoch, aber das Jahreshoch wird statistisch Ende Juli erreicht. Nun hilft uns die Aussage, dass der See in Durchschnitt einen Meter tief ist, nicht unbedingt weiter. Nichtschwimmer könnten da immer noch ertrinken. Aber wenn Sie Liquidität aufbauen wollen, ist Ende Juli kein schlechter Zeitpunkt.

Wir haben verschiedene Indizes getestet und finden insbesondere beim DAX in den Sommermonaten eine durchschnittliche Korrektur von 3 bis 4 Prozent. Der Verlauf dieses Jahres ist bislang recht typisch (was nicht heißt, das es auch so weitergeht). Es ist aber nicht einfach, diesen Zyklus auszunutzen. Zum einen schlagen Steuern und die Transaktionskosten zu Buche, die leicht 2 Prozent ausmachen können und damit die theoretische Überrendite schon wieder fast auffressen.

Zum anderen müssten Sie wirklich eisern alle DAX-Titel verkaufen und dann wieder kaufen. Wenn Sie das nur selektiv tun, ist die Gefahr hoch, dass es genau die falschen Titel waren. Für 95 Prozent aller Anleger ist die solide Langfristanlage die bessere Strategie – weniger Kopfschmerzen und wahrscheinlich gleich gute oder bessere Ergebnisse.

Ich konzentriere mich aktuell auf neue Investmentideen, die ich den Lesern meines Börsenbriefes Der Privatinvestor Anfang Oktober präsentieren werde. Mein Team und ich finden immer noch genug interessante Geschäftsmodelle.

Entscheiden Sie sich heute für 4 kostenlose Ausgaben von Der Privatinvestor und testen Sie unsere Arbeit. Damit sind keinerlei Abo oder sonstige Verpflichtungen verbunden.

Der Megatrend „große Technologieunternehmen“ setzt sich fort. Was gesellschaftspolitisch sehr bedenklich ist, sorgt bei den US-Giganten für starke Zahlen. Hier sollten Sie dabei bleiben. Auf gute Investments!

Ihr

Max Otte

 

Hinweis/Disclaimer: Prof. Dr. Max Otte berät beziehungsweise Unternehmen, an denen Prof. Dr. Max Otte beteiligt ist, beraten den PI Global Value Fund (WKN: A0NE9G) und den Max Otte Vermögensbildungsfonds (WKN: A1J3AM). Diese beiden Fonds könnten Positionen in Titeln halten, die in dieser Kolumne genannt sind. Für den Fall, dass Leser dieser Kolumne Positionen in einen genannten Titel in einem Umfang erwerben, der dazu geeignet ist, den Preis des Titels zu beeinflussen, könnte der Verfasser dieser Kolumne und / oder einer beziehungsweise beide die Fonds im Falle der Veräusserung des Titels aus deren Portfolio nach einem solchen Kursanstieg vom Erwerb des Titels durch die Leser der Kolumne profitieren. Auch im Falle eines Verkaufs in einem entsprechenden Umfang durch Leser der Kolumne könnte der Verfasser dieser Kolumne und / oder einer beziehungsweise beide Fonds von fallenden Kursen durch günstigere Einstiegskurse im Falle eines späteren Kursanstiegs profitieren.

Ein schlechter Deal

Hochzinsanleihen, sogenannte „High-Yield“ oder „Junk-Bonds“ haben ein historisches Renditetief erreicht. Ein geschätzter Kollege erzählte mir, dass mittlerweile ein Fonds mit Hochzinsanleihen nur noch eine Bruttorendite von 2,6 Prozent erzielen würde. Wenn man dies über einen Anleihen-ETF abbilden würde, der seinerseits natürlich Gebühren kostet, kommt man bei gut 2 Prozent Rendite heraus.

Renditetiefs werden erreicht, wenn die Kurse der Anleihen steigen, denn die meisten Anleihen haben eine feste Verzinsung auf den Nennbetrag, den sogenannten „Coupon“. Steigen die Kurse, bleibt die Ausschüttung gleich. Daher sinkt die Rendite. Gerade hat der EZB-Rat beschlossen, den Leitzins bei Null Prozent zu belassen. In diesem Umfeld lassen sich anscheinend Käufer finden, die Hochzinsanleihen auch bei 2,6 Prozent Verzinsung kaufen.

Hochzinsanleihen sind „Junk-Bonds“, Anleihen minderer Qualität. Die Qualität wird wiederum an der Bonität der Schuldner festgemacht. Je schlechter die Bonität, desto schlechter die Qualität. Und entsprechend höher ist bei solchen Produkten die Ausfallquote, also der Prozentsatz der Schuldner, die ihre Anleihe nicht mehr bedienen können. Historisch fielen jedes Jahr 2, 3, 5 Prozent oder mehr solcher Hochzinsanleihen aus.

Nun können Sie sich Ihre Rendite bei einem Junk-Bond-Fonds, der in vielleicht hundert solcher Anleihen investiert ist, ausrechnen: bei Netto gut 2 Prozent und einer (niedrig) geschätzten Ausfallrate von 3 Prozent machen Sie im besten Fall schätzungsweise 1 Prozent Minus. Ein schlechter Deal.

Und Festgeld oder Kontoguthaben sind auch keine gute Idee. Aktuell wurde auch bekannt, dass mittlerweile vierzehn Volks- und Raiffeisenbanken Negativzinsen zwischen 0,3 und 0,5 Prozent erheben. Das ist zwar besser, als in einen Junk-Bonds-Fonds zu investieren, aber ein schlechter Deal bleibt es dennoch.

Wenn Sie da noch 2 Prozent Inflation draufschlagen, kommt – je nach Anlageform – eine Wertminderung von 2,3 bis 2,5 Prozent pro Jahr drauf. Wenn Sie dann noch davon ausgehen, dass die offizielle Inflationsrate geschönt ist, verlieren Sie schnell 3,5 bis 4,5 Prozent – jedes Jahr.

Da sind Aktien doch besser. Erstens: Sie müssen keine Negativzinsen zahlen. Zweitens: die Dividendenrenditen liegen oftmals bei 3 oder 4 Prozent oder mehr. Wenn es sich dann noch um einen sehr stabil aufgestellten Langfristtitel handelt, ist das optimal. Wenn Sie es riskanter mögen, können Sie sich auch an Gazprom Neft (WKN: A0J4TC) beteiligen. Die nach meiner Strategie geführten Fonds sind hier mit einer kleinen Gewichtung dabei. Die Dividendenrendite beträgt bei Gazprom Neft aktuell fast 6 Prozent. Die Aktie ist aber auch mit Rohstoff- und Währungsrisiken sowie politischen Risiken verbunden. Doch zurück zu Aktien allgemein. Es gibt noch einen dritten wichtigen Aspekt: die Dividenden steigen bei vielen Aktien im Laufe der Zeit. Beispiele sind hier neben altbekannten Klassikern unter den Dividendenaristokraten auch unsere Datenbanktitel Novo Nordisk (WKN: A1XA8R) oder Capita Group (WKN: A0MZ15).

Selbst mit einer ganz einfachen Aktienauswahl sollte Werterhalt, mit etwas Fortune sogar eine ansehnliche Wertsteigerung möglich sein. Schon das ist ein ganz ordentlicher Deal.

Auf gute Investments,

Ihr

Prof. Dr. Max Otte

Hinweis: Die genannten Titel befinden sich im Max Otte  Vermögensbildungsfonds und im PI Global Value Fund.

Spezialausgabe „Der Crash kommt (zurück?)“

Cover IFVE Spezialausgabe

2006 veröffentlichte Max Otte sein Buch „Der Crash kommt“ in welchem er bereits zwei Jahre vor Ausbrechen der Finanzkrise von den gravierenden Risiken unseres Welt nanzsystems warnte. 2006 verschlossen viele noch Ihre Augen vor den Gefahren – doch sie wurden 2008 eines besseren belehrt. Quasi über Nacht, als die Finanzkrise mit der Lehman-Pleite ihren Höhepunkt erreichte wurde „Der Crash kommt“ von Max Otte zum Bestseller.

Anlässlich des 10-jährigen Buchjubiläums „Der Crash kommt“ ziehen die renommierten und unabhängigen Ökonomen Daniel Stelter und Helge Peukert sowie die Vorsitzender der LINKEN und promovierte Volkswirtin Sahra Wagenknecht Bilanz

 

 

IFVE Spezialausgabe (PDF)

November 2016 | Quelle: IFVE GmbH

PI-Global bester Valuefonds-Klassiker

Max Otte

„Man muss nicht übertreiben, um Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen. Die große Finanzkrise etwa hat er bereits in seinem in 2006 erschienenen Buch „Der Crash kommt“ prophezeit. Und nach dem Blutbad an den Börsen riet der Wirtschaftsprofessor, der auch als Vermögensverwalter arbeitet, als einer der ersten wieder vehement zum Kauf von Aktien. Da ist es kein Wunder, dass viele Anleger seine Einschätzungen nur allzu gern in eigene Renditen ummünzen wollen.
Mit dem PI Global Value Fund und dem Max Otte Vermögensbildungsfonds, die seine Strategien nachvollziehen, können sie es tun.“

Der Fonds | Weiterlesen

Die Süddeutsche Zeitung über den PI-Global und den Max Otte Vermögensbildungsfonds

Max Otte

„Man muss nicht übertreiben, um Max Otte ein gewisses Gespür für die Märkte zu bescheinigen. Die große Finanzkrise etwa hat er bereits in seinem in 2006 erschienenen Buch „Der Crash kommt“ prophezeit. Und nach dem Blutbad an den Börsen riet der Wirtschaftsprofessor, der auch als Vermögensverwalter arbeitet, als einer der ersten wieder vehement zum Kauf von Aktien. Da ist es kein Wunder, dass viele Anleger seine Einschätzungen nur allzu gern in eigene Renditen ummünzen wollen.
Mit dem PI Global Value Fund und dem Max Otte Vermögensbildungsfonds, die seine Strategien nachvollziehen, können sie es tun.“

Süddeutsche Zeitung | Weiterlesen

Wandern und ein wenig politisieren

Otte beim wandern

Artikel aus der Harzburger Zeitung über Max Ottes „Spaziergang nach Berlin“.
Mit dieser Wanderung möchte Otte ein Zeichen setzen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, für Bürgersinn und Frieden in Europa.

 

Bei dieser Wanderung ging es in sieben Etappen über die Eifel, das Ruhrgebiet, den Teutoburger Wald, das Harzgebirge und schliesslich über Brandenburg nach Berlin.

 

 

Zum Artikel

Artikel vom 17.08.2016 | Quelle: Goslarsche Zeitung